Das Gesetz der Zyklen kennen und nutzen …

Alles ist Zyklen unterworfen, wer dieses Wissen nutzt, wird davon profitieren, in guten wie in schlechten Zeiten. Nachfolgend möchte ich euch einige Ideen dazu liefern.

Das Gesetz, dass alles mehr oder weniger langen Zyklen unterliegt, gilt überall in der Natur, in Organisationen und auch in deinem Privatleben. Mal laufen die Dinge wie geschmiert und entwickeln sich, zu anderen Zeiten beobachten wir das genaue Gegenteil. Alles ist ein ständiges Entstehen, Wachsen, Zerfall und Auflösung aus dem wieder Neues entsteht.

Viele Weltanschauungen sprechen von einem 7 Jahres Zyklus, in dem alles einem ständigen Wandel unterworfen ist. Egal ob die Zyklen genau im 7 Jahres Intervall aufeinanderfolgen. Aber ohne Zweifel unterliegt alles einem ständigen Auf und Ab, das kann jeder selbst beobachten, auch wenn Zyklen einmal länger und mal kürzer dauern. Gut ist es zu wissen, dass es diese Zyklen gibt und dass auf eine mehr oder weniger starke Auf- oder Abwärtsbewegung unweigerlich eine entsprechende Gegenentwicklung erfolgt. Dieses Wissen solltest du dir zunutze machen, wenn es darum geht dein Leben zu gestalten, deine Unabhängigkeit voranzubringen und möglichst zu erhalten.

Wachstum und Niedergang sind zwei Seiten derselben Medaille. Was kannst du für dein Leben daraus lernen, wenn du über diese Dinge nachdenkst. Ich für meinen Teil habe daraus einige wichtige Erkenntnisse gewonnen. Egal ob du auf dem vermeintlichen Höhepunkt deines Erfolges bist, oder in einer miserablen Situation, wo du nur noch Grau in Grau siehst. Wo du dich fragst, wie es weitergehen soll. Du kannst sicher sein, die Dinge ändern sich wieder und nichts dauert ewig.

Du bist an einem Tiefpunkt und glaubst, es wird niemals mehr besser?

Sicher kennst du Zeiten, wo du das Gefühl hast, alles hätte sich gegen dich verschworen? Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, an einem Tiefpunkt angelangt scheinst und kaum noch Hoffnung oder Perspektive auf eine Besserung der Umstände hast. Gerade dann begegnen dir oft die größten Chancen! Diejenigen, welche gewahr sind, dass sie jederzeit die Chance haben zu Veränderungen, wissen und sind sich sicher, dass es auch wieder aufwärts geht und der neue Aufschwung nur kurz bevor steht. Und dass sich in einem Jahr so viel verändern kann, dass es dir aus heutiger Sicht fast unglaublich erscheint. Und doch ist es so!

Ein neuer Aufschwung von einem Tiefpunkt hängt nicht vom Glück ab, sondern einzig und alleine von deiner Energie, deinem Mut und deiner Bereitschaft Dinge zu probieren, die Komfortzone zu verlassen und Veränderung zu wagen!  Mache dir immer klar, genauso wie es abwärts geht und ein Unglück, das andere, ablösen kann,  kann es auch wieder aufwärtsgehen. Und je länger ein Abschwung schon dauert, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine Gegenbewegung nicht mehr lange auf sich warten lässt. Auf einmal, wenn du am Ball bleibst und die Dinge tust, die ich in unterschiedlichen Beiträgen auf diesem Blog beleuchte, dann kann genauso gut ein Erfolg den nächsten ablösen, wo zuvor ein Misserfolg den anderen jagte! Der nächste Zyklus wartet schon auf dich!  Dieses Bewusstsein sollte dir Mut geben, dass du neue Horizonte und neue Ziele vor deinem inneren Auge entstehen lassen kannst, auch wenn es gerade noch nicht besonders aussieht in deinem Leben!

Das passiert, wenn du das Gesetz der Zyklen nicht verstehst oder das Notwendige NICHT tust.

Wenn du das Gesetz nicht verstehst, kann es jedoch ebenso gut sein, dass du immer tiefer im Morast versinkst!  Nämlich dann, wenn du in der Opferrolle gefangen bleibst, Verantwortung weiter ablehnst und immer weiter nach Schuldigen für deine Misere suchst. Und wenn du infolgedessen notwendigen Maßnahmen und Veränderungen aus dem Weg gehst!  Du kennst ja den alten Spruch: Die Menschen wollen nichts verändern, aber gleichzeitig, dass besser wird.  Eine Illusion, die niemals möglich werden wird.

Wer das natürliche Gesetz der Zyklen kennt, weiß auch, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Genauso sicher wie es wieder aufwärts geht, wenn du dich aktuell in einem Tal der Tränen befindest, so sicher ist oft eine Zeit der Konsolidierung nach einem Aufschwung. Ja, man kann man oft beobachten, umso steiler und kometenhafter der Ausstieg umso leichter kommt es zu einem Absturz! Dies passiert vor allem dann, wenn Überheblichkeit und Übermut im Spiel ist und den verantwortlichen die notwendige Demut fehlt. Allzu schneller aufstiegt  verleitet dazu sich für unbesiegbar zu halten und Risiken oder Unwägbarkeiten zu unterschätzen. Außerdem führt zu starkes Wachstum oft zu Unordnung, Chaos nicht angepassten Prozessen, schlecht integrierten Mitarbeitern.

Unverdient zu schnell erreichte Geldmittel haben die Tendenz sich genauso schnell wieder zu verflüchtigen, weil der Betreffende eigentlich nicht reif ist für die Fülle und den “Reichtum” Er versteht nicht das Gesetz vom Geben und Nehmen und er kann dementsprechend nicht mit den Ressourcen umgehen, sodass ihm diese wieder zwischen den Fingern zerrinnen werden.

Wer Erfolg hat, ist leicht versucht überheblich zu werden und sich selbst dabei als der  Größte zu sehen. Aber Achtung! „Arroganz und Dummheit wachsen am selben Baum“, lautet ein flämisches Sprichwort

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