Erfolgreiche Unternehmer sollten auch die eigene Gesundheit SELBST in die Hand nehmen.
Eine Studie, veröffentlicht am 21. Juli 2026 in The Lancet Public Health, zeigt: Die Lebenserwartung steigt weltweit aber die gesunde Lebenserwartung wächst nicht mit. Zwischen 1990 und 2023 stieg die Lebenserwartung von 64,6 auf 73,8 Jahre, die gesunde Lebenserwartung nur von 55,9 auf 63,1 Jahre. Die Lücke zwischen beiden Werten wuchs von 8,8 auf 10,7 Jahre. Das bedeutet konkret: Menschen verbringen im Schnitt fast 11 Jahre und damit 14,5 Prozent ihres Lebens bei schlechter Gesundheit, vielfach mit chronischen Beschwerden und in den letzten Jahren oft mit einer Demenz und in Pflegedürftigkeit. Das Erschreckende: Auch bei vielen Unternehmern sieht das Alter und das Lebensende so aus.
Dabei steuern viele Unternehmer über Jahrzehnte erfolgreich ihre Firma über knallharte KPIs: Umsatz, Marge, Produktivität etc. Doch bei ihrem wichtigsten Asset, nämlich dem eigenen Körper, schalten sie auf Blindflug. Sie kümmern sich nur wenig bis gar nicht um ihre Gesundheit und überlassen diese bei Problemen unhinterfragt und vielfach gutgläubig den Ärzten und einem zunehmend dysfunktionalen Gesundheitswesen. Auch ich hatte meine eigenen gesundheitlichen Belange und die Veränderungen meiner Gesundheit über die Jahre lange Zeit nicht auf dem Schirm. Ein fataler Fehler, der mich viele Jahre maximale Lebensfreude und Lebensqualität gekostet hat.
Vor sechs Jahren habe ich die Reißleine gezogen und beschlossen, meine Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit zur Prio Nummer 1 in meinem Leben zu machen! Und von da an gingst bergauf, das kann ich schon verraten. Mit etwas über 60 war mein Herz am Limit und meine tägliche Befindlichkeit war „unterirdisch“ :-(. Durch alte Myokarditis-Narben, eine Minderdurchblutung durch eine angeborene Muskelbrücke und eine möglicherweise dadurch verursachte Reizleitungsstörung (Schenkelblock) sorgten für zunehmende Symptome die meine Lebensqualität gravierend verschlechterten.
Bereits bei Alltagstätigkeiten und zuletzt sogar in Ruhe bei einem Puls von 80, etwa nach einer Mahlzeit, hatte ich Brustenge und (Palpitationen) Herzstolpern. Die Belastbarkeit meines Herz-Kreislauf-Systems war, kurz gesagt, beschissen. In der Folge vielfältiger Arztbesuche und Untersuchungen und ebenso vieler Einschätzungen der Lage bekam ich diverse Medikamente verschrieben immer verbunden mit dem Hinweis, dass ich mein Herz schonen und keinesfalls „übermäßig“ belasten solle.
-
- Mein Ruhepuls liegt bei entspannten 42–45 bpm (Sportherz-Niveau).
- Die kritische Schwelle bei der mein symptomatischer Schenkelblock auftritt habe ich durch eine verbesserte Ökonomie der Herzenfunktion und der Atmung von Puls 80 auf über 130 bpm verschoben.
- Als Folge meines konsequenten Trainings habe ich im letzten Jahr das deutsche Sportabzeichen in Gold gemacht und hatte dabei bei den Messwerten noch Reserven 🙂
Mein Appell an dich als Unternehmer: Behandle deinen Körper nicht einfach wie eine Maschine, die man reparieren lässt, wenn sie qualmt. Nimm deine Gesundheit SELBST in die Hand und führe deine Körper-Biologie wie dein Unternehmen – datengestützt, eigenverantwortlich und erfolgsorientiert.

